Das Stück

Titel

Rosenkranz und Güldenstern sind tot

Autor

Tom Stoppard

Übersetzung

Hanno Lunin

Verlag

Jussenhoven & Fischer, Theater und Medien


Um das gehts

Tom Stoppard stellt in seinem Stück „Rosenkranz und Güldenstern sind tot“ zwei der schnell vergessenen Nebenrollen aus Shakespeares „Hamlet“ ins Zentrum der Handlung und erzählt die Geschichte des unschlüssigen Prinzen Hamlet, der den Tod seines Vaters rächen soll, aus der Perspektive von dessen Studienkollegen nach, die an den dänischen Hof berufen werden, um ihn auszuspionieren. Bei Shakespeare sterben die beiden „offstage“, und ihr Tod wird nur nebenbei in jener Zeile geschildert, die Stoppard zum Titel seines Stücks gewählt hat. In „Rosenkranz und Güldenstern sind tot“ folgen wir hingegen einzig der Geschichten dieser beiden Nebenfiguren, die doch so gerne aktiv in die Handlung eingreifen möchten. Zwischen Slapstick und existenzieller Tragik suchen die beiden nach Identität und Individualität, und verstricken sich zunehmend in der komplexen Handlung des bekanntesten Shakespeare-Stücks. Orientierung finden sie dabei durch ihre Begegnung mit einer heruntergekommenen Schauspieltruppe, die sich – in jeder Bedeutung des Wortes – spielerisch durch die Intrigen am dänischen Hof bewegt. Vielleicht, weil sie im Schauspiel etwas gelernt haben: Der Tod ist gewiss, warum also kein Spiel daraus machen?


Hamlet-Auffrischungsbedarf nötig?

Die Tragikomödie Rosenkranz und Güldenstern sind tot ist eng verwandt mit Shakespeares Klassiker Hamlet. Um auf den neusten Stand der Theater-News aus dem Jahre 1602 zu kommen, können Sie hier Hamlet in einer 5 Minuten get-ready-for-Rosenkranz-und-Güldenstern-Version anschauen.

Lust auf Rosenkranz und Güldenstern sind tot bekommen?